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Wasserski Boot: EM in Steyregg

  • Wasserski Boot
  • 10. Aug. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Vom 7.-9. August 2025 fanden die Europameisterschaften der offenen Klasse in Steyregg, Österreich statt. Für das deutsche Team gingen an den Start Alexander Menzel, Kim Niederbäumer, Chiara Bonnemann und Giannina Bonnemann Mechler. Carlotta Bonnemann musste, aufgrund einer Knieverletzung, leider aussetzen und Geena Krueger konnte aus persönlichen Gründen leider nicht teilnehmen. 


Am Donnerstag ging es mit den Vorläufen los. Im Slalom zeigten die drei deutschen Mädels keine Nerven, und nach einem spannenden Stechen zwischen Kim Niederbäumer und P. Grobet, hieß es Einzug in das Finale für alle drei Mädels.  

Danach ging es weiter mit dem Vorlauf im Springen bei den Frauen. Hier ging nur Giannina an den Start, welche 2024 eine Babypause einlegte und nun als frischgebackene Mutter wieder in allen drei Disziplinen für das deutsche Team kämpfte. Giannina erreichte eine Distanz von 49,6 Metern und nur die Finnin Menestrina, übertraf diese Distanz mit einer Weite von 50,0 Metern. 

Am Ende des Tages ging Alexander Menzel noch bei den Herren in der Trick-Disziplin an den Start und wurde mit 2900 Punkten 18ter Platz bei den EM. 

Am Freitag morgen fuhren die Männer im Slalom um den Einzug in das Finale. Alexander Menzel zeigte 4,5 Bojen bei 13 Metern. Im Springen übertrumpfte sich Alexander mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 45,5 Metern, dies waren ganze zwei Meter weiter als er je zuvor gesprungen war. 

Zu guter Letzt fanden an diesem Tag noch die Tricks Vorläufe der Frauen statt. Auch hier musste Giannina beweisen, dass sie nach ihrer Babypause wieder voll in Form war, um ihren Europameistertitel von 2023 im Trick und Overall zu verteidigen. Mit zwei soliden Durchgängen erreichte sie eine Punktzahl von 9330 Punkten und war somit Topseat für das Finale und gleichzeitig sicherte sie sich den Europameistertitel im Overall.


Am Samstag fanden alle Finalrunden statt. Hier hieß es bangen bis zum Ende. Kim Niederbäumer startete als erste und fuhr 1,5 Bojen bei der 12 Meter Leine. Dies reichte am Ende für den Platz 11. Platz. Dann ging es weiter mit den beiden Bonnemann Schwestern, welche beide ein Ergebnis von 2 Bojen an der 11 Meter Leine fuhren. Nachdem die Französin Claire-Lise Welter dem Druck nicht standhalten konnte und nur 3,5 Bojen an der 12 Meter Leine fuhr, war Giannina auf Grund von ihrem Ergebnis im Vorlauf auf einen Podiumsplatz gerutscht. Chiara musste weiter bangen und hoffte, dass es auch für sie zum ersten Mal für einen Medaillenplatz in der offenen Klasse reichen würde. Katerina Vrabcova aus Tschechien war nicht zu stoppen und überraschte alle mit einem Ergebnis von 4 Bojen an der 11 Meter langen Leine. Die Chancen auf eine Medaille für Chiara wurden immer geringer und waren jetzt fast auf Null. Beatrice Ianni hatte im Vorlauf ein starkes Ergebnis von 3 Bojen bei 11 Metern gezeigt und war Favoritin im Slalom. Unerwartet konnte auch sie dem Druck nicht standhalten und patzte bei der 12 Meter langen Leine. Dies bedeutete, dass auch Chiara sich am Ende einen Medaillenplatz sicherte und zusammen mit ihrer Schwester Giannina auf dem Slalom-Podium stand. 

Als nächstes waren die Trick-Finale an der Reihe. Hier bewies Giannina ihre Konstanz im Trickski fahren und wurde am Ende mit 9110 Punkten Europameisterin im Trickski fahren. 

Als letztes ging es um den Europameistertitel im Springen. Giannina legte vor und verbesserte ihr Vorlauf Ergebnis um 10cm. Mit nur 50cm hinter Jutta Menestrina musste sie sich ihr geschlagen geben, wurde somit Vize-Europameisterin.


In der Teamwertung verpasste das deutsche Team das Podium und es wurde am Ende der 4. Platz. Man fragt sich, wie das Ergebnis ausgesehen hätte, wenn Carlotta und Geena hätten starten können. 

Am Ende war die diesjährige Europameisterschaft von einem super Geschwisterduo und einem tollen Comeback geprägt.


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