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Trainer Seminar Wasserski Boot am Fetzersee

  • fabiojoerg
  • vor 9 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Motto: Coach the Coaches sowie Erfahrungsaustausch zu neuen Trainingsmethode

Die Basis für das neue Konzept in der Praxis-Ausbildung und für die Lizenzverlängerung von DOSB-B- und C-Trainern unter der Leitung von Landestrainer Andreas Hillenbrand lautete: Nicht nur andere coachen sondern direkt selbst auch als Sportler (Trainer) gecoacht werden und dabei Feedback zum Coaching geben. Von dem intensiven Austausch auf, im und neben dem Wasser profitierten somit immer beide Seiten. Damit alle Teilnehmer des Seminars an der Diskussion beteiligt werden konnten, wurde zu Beginn erst einmal die zur Verfügung stehende Video-Analysesoftware Dartfish auf dem iPad und am PC geschult. Durch das direkte Feedback von Trainer zu Trainer und im Nachgang während der Videoanalyse in der großen Runde gab es bis spät in die Nacht einen regen Austausch zur Trainingsmethodik, zu aktuellen Trainings- und Technikentwicklungen an den Wasserskischulen wie z.B. San Gervasio (Danke an den Kadersportler Pepe Leonhardt, der sich hier sehr engagiert in den Erfahrungsaustausch einbrachte) und auch zum richtigen, individuell auf den Sportler zugeschnittenen Trainingsaufbau. Hinzu kamen Infos zu Entwicklungen in der Bootstechnik mit Zero-Off, Sure-Path und die Zusammenhänge mit den Einstellungen, die durch Armin Peisker (Homologator), Anton Reitberger und Andreas Hillenbrand (beide National Driver) eingebracht wurden. Im Slalom wurden z.B. verschiedene Einstellungen probiert und beim Trickskitraining spielten neben dem Aufbautraining der Landeskader-Nachwuchssportler beim Lernen neuer Tricks auch das richtige Releasen, insbesondere die Verantwortung des Trainers für den Sportler, eine große Rolle.

 

Auch Schleppübungen für das Springen wurden durchgeführt. Jeder Trainer durfte die verschiedenen Anfahrten für Single-Cut, ¾-Cut und Doppelcut selbst als Bootfahrer ausprobieren und feststellen, dass es gar nicht so einfach ist, immer gleich die perfekte Linie zu finden. Neben dem Nachwuchs-Sprungtraining zur Heranführung an diese Disziplin (z.B. durch Schleppsprünge) wurden auch verschiedene Cut-Übungen durchgeführt und auch hier die Zusammenhänge zwischen Powerfactor, Buchstabe und den Grundeinstellungen „Fast“ und „RTB“ gemeinsam erarbeitet.

 

Nach dem gemeinsamen Burger-Grillen am Samstagabend ging der Austausch noch bis tief in die Nacht weiter. Bewusst wurden den Trainern genügend Freiräume während des Seminars gelassen, dass aktuelle Themen auch intensiv diskutiert werden konnten. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass ein solcher Erfahrungsaustausch unter Trainern regelmäßig organisiert werden sollte, um das vorhandene Wissen unter den Trainerkollegen zu verbreiten. Gerade zu Beginn der Saison ist der optimale Zeitpunkt, um dieses Wissen dann in die Trainings- und Wettkampfsaison mitzunehmen. Die Kombination aus einer Aus-/Weiterbildung inklusive der Möglichkeit, dabei selbst ein paar Sets zu trainieren und das neu gelernte direkt selbst (sozusagen als Lehrprobe) auszuprobieren fand ebenfalls bei allen Teilnehmern großen Zuspruch.


 



 
 
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