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Wasserski Boot: Medaillen für das Deutsche Team


Emotionen pur bei der “Youth European Championship 2022“ im Wasserski Boot


“Pure emotion. Up one day, down the next. These are championships!”, dies waren die motivierenden Worte von Christophe Duverger (technischer Teambetreuer/Coach) in einer der Teambesprechungen. Und diese Worte fassen auch die Teilnahme des deutschen Teams sehr gut zusammen. Bereits von dem offiziellen Training zeigte sich, dass die Sportler mit den Bedingungen unterschiedlich zurechtkamen. Auch im offiziellen Training und den Vorrunden gab es viele Überraschungen.

Im U 14 Team waren neben Lena Wenzel mit Maja und Pepe Leonhardt sowie Fynn Strohmeyer drei Debütanten auf dem Wasser. Alle zeigten in verschiedenen Disziplinen neue Bestleistungen. Fynn sprang auf eine Weite von 27,70m und damit auf Platz 16. Maja verfehlte im Slalom mit 2 Bojen/14,25m auf Platz 13 nur knapp das Finale. Lena Wenzel konnte sich im Trick und Springen für die Finale qualifizieren und zeigte dort solide Leistungen. Mit 25,20m errang sie einen 7. Platz im Springen und mit 3290 Punkten einen guten 4. Platz im Trick.

Die Erwartungen übertraf jedoch Pepe Leonhardt mit Finalqualifizierungen in allen drei Disziplinen. Als Einziger fuhr er im Slalom die 12m-Leine durch und zog als Führender in das Finale ein. Dort zeigte er Nerven wie Drahtseile und musste sich in einem Stechen um den Sieg lediglich einem Italiener geschlagen geben. Auch im Springen zog er mit 36,90m als Führender in das Finale ein und konnte dort seine Leistung mit einem 3. Platz verteidigen. Mit der Silbermedaille im Slalom und der Bronzemedaille im Springen verpasste er nur knapp das Podium auch in der Overall-Wertung.

Im U 17 Team war Julius Auer als Spezialist im Slalom mitgereist. Mit 1 Boje an der 12m-Leine war er nicht zufrieden und verpasste als 14. von 39 Startern leider das Finale. Nach seinen Vorjahreserfolgen in Spanien als Starter in der U 14 musste Tim Wild nun mit Konkurrenten in der U17-Klasse messen. Nach Problemen in Slalom und Trick zog er mit 41,90m souverän in das Springfinale ein. Dort konnte er sich mit einer Steigerung auf 44,90m den 8. Platz sichern. Im Slalom und Trick blieben auch Nele Scholz und Emily Wenzel unter ihren Möglichkeiten, zogen jedoch sicher in das Sprungfinale ein. Nele riskierte im Finale viel und konnte nach einem Sturz, unverletzt, dennoch 33,90m mit Platz 6 im Springen und der Overall-Wertung abschließen. Emily konnte ihre Platzierung aus dem Vorlauf mit 36,50m halten und damit als Drittplatzierte im Vorjahr nun eine Silbermedaille als neue Vizeeuropameisterin im Springen entgegennehmen.

Ihre ersten internationalen Erfahrungen konnten auch die Wildcard-Starter sammeln. Der 12-jährige Lars Kuhne startete im Trick. Ferdinand Sattler und Albert Groß gingen im Slalom und Springen auf das Wasser.

Sehr spannend waren auch die Teamwertungen. Jeweils das U 14 Team als auch das U17 Team lagen in ihren Klassen stabil auf dem 4. Rang. In der Teamgesamtwertung lagen die DWWV-Kader sogar lange Zeit auf Rang 3. Am Ende fehlte lediglich 2 Punkte auf Platz 4 und 96 Punkte auf Platz 3. Das motiviert für das Training und die Teilnahme an der Jugendeuropameisterschaft im kommenden Jahr! Neben den Sportlern auch die Unterstützer und Helfer.


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